Tag 25
24.04.2011:  Las Vegas - Twentynine Palms


Nachdem ich schnell was gefrühstückt und noch eine kleine Runde durch den Garten des Flamingo gedreht habe, habe ich gegen 10 ausgecheckt (natürlich wieder über den Fernseher) und mein gesamtes Gepäck (2 Koffer, 2 Rucksäcke und die Kühlbox) auf einmal zum Auto geschleift, da ich keine Lust hatte, doppelt zu laufen. Auch wenn das hier ja nicht so schlimm ist, wie im Planet Hollywood...



Ein letzter Blick aus meinem Fenster. Quasi ein Double-Fountain-View...





Dann bin ich noch ein bisschen über den Strip spaziert und habe mir unter anderem noch mal das City Center angeguckt, das mir jetzt, wo es fertig ist, doch deutlich besser gefällt, als zunächst befürchtet. Auch wenn das ja eigentlich in jeder beliebigen Großstadt stehen könnte und irgendwie so gar nichts von Las Vegas hat. Abgesehen vielleicht von der bunten Beleuchtung der Veer-Towers (die beiden schiefen Türme in der Mitte), deren Farbe sich laufend verändert hat.













Zum Bellagio musste ich natürlich auch noch mal - jetzt war ich 3 Nächte hier und hab nicht ein einziges Mal die Fountains gesehen. Schade! Ich war mir auch nicht sicher, ob die heute und um die Uhrzeit schon laufen, und außer mir waren nur ein paar Leute hier, aber um 11:45 ging es tatsächlich los! Ha, Glück gehabt! Und das Beste, es war nicht Celine Dion, sondern irgendwas anderes (auch wenn ich nicht mehr weiß, was ;)
















Immer wieder toll! Danach bin ich gleich weiter zum Ceasar's Palace, da ich mir das bisher irgendwie auch noch nie so richtig angeguckt habe, hier gab es dann die nächste Brunnenvorführung. Bei der Hitze war der feine "Sprühnebel", der hier in der Luft lag, richtig angenehm, allerdings musste ich laufend das Objektiv meiner Kamera trockenwischen.












Gegen 15 Uhr habe ich Las Vegas dann endgültig wieder verlassen und auf dem Weg nach Twentynine Palms noch am Outlet in Primm Halt gemacht. Gefunden habe ich allerdings nichts, trotzdem bin ich erst um 17 Uhr wieder von dort weggekommen. Der nächste Ort auf meiner Strecke war Kelso, auch wenn das eigentlich nicht wirklich ein Ort ist, sondern nur eine Art Geisterstadt in der Mojave National Preserve. Mit einem schicken, voll restaurierten Bahnhof.


Kelso Depot





Eigentlich standen ja noch die Kelso Dunes auf meinem Programm, aber als ich - nach 3 Meilen Schotterpiste - am Parkplatz angekommen bin, hab ich gesehen, dass man erst noch ewig weit hätte laufen müssen. Dazu hatte ich keine Lust, außerdem war die Sonne ja eh schon am untergehen, von daher hätte es wohl nicht wirklich viel Sinn gemacht. Und eigentlich ist das ja eh nur oller Sand. Also wieder ins Auto und die ganze Schotterpiste zurück...da musste man echt aufpassen, dass einem nicht die Plomben rausfallen vor lauter Gerüttel...



Kelso Dunes vom Parkplatz aus. Eindeutig zu weit, um da jetzt noch hinzulatschen...

Aufgrund des eindrücklichen Sonnenuntergangs habe ich dann aber irgendwo unterwegs noch mal gehalten und ein paar Fotos gemacht. Außer mir war hier kein Mensch, nicht mal ein Auto ist vorbeigefahren. Welch eine Stille!
















Von hier aus war es noch ein ganzes Stück bis nach Twentynine Palms, und das einzige Interessante auf der Strecke war Amboy mit dem berühmten Schild von "Roy's Cafe" - blöderweise war dieses entgegen meiner Erwartungen aber nicht beleuchtet, so dass ich leider auf ein Foto verzichten musste. Naja, egal. Um 21 Uhr war ich dann endlich im Hotel, dem "Hotel 29 Palms" (wie lange die wohl an dem Namen getüftelt haben?), das ich ein paar Tage vorher über Hotwire gebucht hatte. Das Motel 6, in dem ich ursprünglich übernachten wollte (und 2009 schon mal übernachtet habe und das eigentlich ganz ok war), hatte ich nach dem Reinfall in Santa Fe ja gleich wieder storniert.
Und wie schon damals im Motel 6, war auch hier die "Empfangsdame" sehr jung und verdammt hübsch, das scheint hier irgendwie ein wichtiges Einstellungskriterium zu sein. Finde ich gut! ;) Das Hotel selbst hat mir auch sehr gut gefallen, auch wenn ich auf dem Weg vom Auto zum Zimmer ganz schön mit der Eingangstür kämpfen musste - es hat doch eine ganze Weile gedauert, bis ich kapiert habe, dass man die Klinke nach oben ziehen muss. Das war wohl so eine Art Kindersicherung, aber letztendlich doch nicht sicher genug für mich ;)
Nachdem ich das Gepäck im Zimmer verstaut habe, bin ich noch mal schnell zu Del Taco gefahren um mir was zu Essen zu holen, und den Tag dann bei einem leckeren mexikanischen Menü (Tacos und Corona) ausklingen zu lassen.



Hotel: Hotel 29 Palms, Twentynine Palms
Gefahrene Meilen: 192